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Medikamentöse Behandlung Generell lässt sich Morbus Menière in etwa 70% der Fälle durch medikamentöse Therapie auf ein akzeptables Maß beeinflussen. Die medikamentöse Symptombehandlung zielt auf eine Verringerung der endolymphatischen Flüssigkeit (Flüssigkeit in den Gehör- und Gleichgewichtskanälen des Innenohres).8, 9ab. Diese Form der Behandlung beinhaltet eine natriumarme Diät, die Einnahme von Diuretika, den gesunden Umgang mit Stress sowie den Verzicht auf Koffein, Tabak und Alkohol.
Die medikamentöse Behandlung kann auch andere Medikamente wie Steroide, Anti-Depressiva, Antihistaminika, sowie Präparate gegen Schwindel und vasoaktive Medikamente beinhalten. Bei schwerem Vertigo können auch Sedativa verschrieben werden, diese verbessern jedoch nicht den zugrundeliegenden Zustand. In einigen wenigen Fällen konnte mit einer einmaligen intravenösen Behandlung mit Innovarâ im Frühstadium der Morbus Menière-Erkrankung ein gewisser Erfolg erzielt werden.10
Grundsätzlich ist die Gabe von Medikamenten nicht frei von Risiken, da sie mit Nebenwirkungen einher gehen kann oder die Wirkung anderer aus anderen Gründen eingenommenen Medikamente beeinflussen kann.
8. Dederding D. 1929. Clinical and experimental examinations in patients suffering from Menière: Including a study of the problem of bone conduction. Acta Otolarynogol [Suppl] (Stockh) 10(1):
1-156.
9. Furstenberg A C., Lashmet F.H., Lathrop F.D. 1934. Menière's symptom complex: medical treatment. Ann Otol Rhinol Laryngol
43:1035-1047.
10. Gates G.A. 1999. Innovar treatment for Menière's disease. Acta Otolaryngol 119:189-193.
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